Frau Schnippenkoetter pilgert....
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19. April noch 11 Tage bis zur Abreise.....

was mache ich eigentlich? Bin ich von allen guten Geistern verlassen?

Ich will den Jakobsweg pilgern... allein.... das ist ganz sicher ein Anfall geistiger Umnachtung.

Ab und an kommt mir wirklich der Gedanke, dass es Wahnsinn ist was ich vorhabe. Das sind dann so Blitzgedanken - die kommen und gehen genauso schnell auch wieder.

Selbstverständlich werde ich den Weg gehen, ich werde es auch allein schaffen.

Der blöde Spanischkurs hat ja nicht wirklich viel gebracht - wahrscheinlich bin ich für diese Sprache einfach zu blöd.

Ich kann den Busfahrplan lesen und mir im Restaurant etwas bestellen oder auch ne Flasche Wasser kaufen. Das reicht mir erstmal, das was ansonsten wichtig ist, werde ich mir aufschreiben.

Mein Englisch ist recht gut, ich hoffe damit komme ich weiter als mit meinem Spanisch!

Ich habe Plastiktüten - mit Verschluß - hier liegen. Alle Sachen die ich mitnehme werden in kleine Plastiktüten gepackt bevor sie in den Rucksack kommen als Schutz vor Regen und Feuchtigkeit.

Ein Freund hat mir leihweise ein GPS Gerät angeboten. Mal schauen wie einfach es in der Handhabung ist und ob es mir auf dem Weg überhaupt etwas nützt.

So eine gespannte Vorfreude auf etwas völlig Neues macht einem Angst und riesigen Spaß gleichermaßen.

Werde ich es schaffen täglich ca. 25 km mit Gepäck zu gehen. Diese Strecke ist realistisch, ich hab geschaut was andere Pilger so an Tagesetappe schaffen. Aber wenn es nicht klappt, dann fällt meine Tagesetappe auch wesentlich geringer aus, ich will keinen Wettkampf bestreiten oder mich mit anderen messen.

Werde ich viele (interessante) Leute treffen?

Wie werden die Herbergen sein - voll und laut - oder ruhig und (hoffentlich) sauber?

Werde ich das Essen mögen? (Bin ja nicht zimperlich - aber manche Sachen gehen gar nicht!)

Ich freue mich...

19.4.09 11:51
 


bisher 4 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Bettina / Website (19.4.09 12:56)
Hallo Heike, ich glaube, ich kann mir annähernd vorstellen, was in dir abgeht. :-) Ich bewundere dich sehr für deinen Mut und deine Entschlossenheit und ich bin sicher, es wird eine prägende und nachhaltige Erfahrung. Ich bin übrigens auch sicher, dass du gut beschützt und behütet bist! Daran glaube ich ganz fest!
Liebe Grüße, Bettina


Ilona (20.4.09 19:27)
Hallo Heike,

hier ist Ilona (der Laufvogel aus dem Forum).
Deinen Blog den du hier eröffnet hast, finde ich sehr gut.
Dass glaube ich dir, dass du Hin- u. Hergerissen bist und dich fragst, ob die Entscheidung richtig war. Aber ich denke schon, dass du es auf jeden Fall schaffen wirst genauso wie du auch deine bisherigen Läufe gut packst. Zudem wenn man so fest entschlossen ist, ein Ziel zu erreichen (das bist du, wie ich das einschätze), wirst du jeden Tag positiv angehen und dann kann nichts mehr schiefgehen.

Wir waren mal in Santiago de Compostella (kurzer Landausflug im Rahmen einer Kreuzfahrt) und haben dort die sagenhafte Kirche (also euer Ziel)bewundern dürfen, glaub mir was dich dort erwartet lässt dich eventuelle Blasen oder sonstige Beschwerden sofort vergessen. Unbeschreiblich!!

Also in diesem Sinne alles Gute und das Aufgeregtsein muss sein, sonst würde ja die Leidenschaft fehlen an der Sache.

Wir lesen und hören voneinander.

LG

Iona


Thomas Halfmann (23.4.09 16:35)
Hallo Heike ich wünsche immer eine Handbreit Asphalt
unter der Sohle.Die ersten 25 Kilometer sollen ja die Schlimmsten sein,danach läuft es sich von ganz allein. Kann ich zwar nicht glauben,aber du wirst uns ja sicher berichten.


(8.5.09 18:23)
Hallon Heike das finde ich ja gut das es geschafft hast und die Strapazen auf dich genommen hast.Ich daenke jetzt bist um einen Erfahrung reicher die dir keiner mehr nehmen kann. ich hoffe du zeigst mal die Bilder die unterwegs geschossen hast!!

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